photo Bayer/Monsanto: Wie lange geht das noch gut?

Bayer/Monsanto: Wie lange geht das noch gut?

Nächster Nackenschlag für Bayer: Erneut wurde der Konzern in einem Glyphosat-Fall zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt. Das Unternehmen muss dringend handeln, meint Henrik Böhme.

Man muss ja nur mal den Taschenrechner in die Hand nehmen: Angenommen, jeder Kläger der noch ausstehenden Glyphosat-Anklagen in den USA - also 13.400 an der Zahl - bekäme den gleichen Schadenersatz zugesprochen wie das an Krebs erkrankte Paar Alva und Alberta Pilliod (Artikelbild, mit ihren Anwälten) - nämlich jeweils umgerechnet 900 Millionen Euro. Dann käme man unterm Strich auf die unfassbare Summe von 12 Billionen Euro. Und ganz schnell wird klar: Das kann der Bayer-Konzern nie im Leben bezahlen. Es wäre das Ende des Unternehmens, das Ende nach 156 Jahren wechselvoller Geschichte.

Der Totengräber sitzt im US-Bundesstaat Missouri, in der Nähe von St. Louis. Monsanto war bis zu seiner Übernahme durch Bayer ein börsennotiertes, eigenständiges Unternehmen. Ein Unternehmen mit einem

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