photo Für Italien ein teurer Wahlkampf

Für Italien ein teurer Wahlkampf

Wahlkampfgetöse kann richtig teuer werden. Kurz vor den Europawahlen macht Italien es vor: Vizeregierungschef Salvini wettert gegen die EU-Regeln - und die italienischen Staatsanleihen rutschen weg.

Italien, so formuliert es die römische Zeitung "La Repubblica", stünde "unter besonderer Beobachtung der Märkte". Das ist wohl wahr. Die Reaktion der Finanzmärkte auf Äußerungen der Regierungspolitiker in Rom erfolgt derzeit geradezu in Echtzeit. Vizeregierungschef Matteo Salvini von der rechten Lega schießt gegen die europäischen Stabilitätskritierien - im Wortlaut: "Die scheren mich nicht im Geringsten" - und die Kosten für die italienischen Staatsschulden gehen in die Höhe.

Wirtschaftsminister Giovanni Tria beteuert, das Land würde zu seinen Verpflichtungen stehen - und die Märkte beruhigen sich wieder etwas. Die Nervosität aber bleibt. Und sie wird wohl bis über die Europawahlen, die vom 23. bis 26. Mai abgehalten werden - hinaus anhalten. Zumal die Streithähne m

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