photo Kommentar: US-Abtreibungsgesetze - Rücksichtsloser Kampf auf Kosten der Frauen

Kommentar: US-Abtreibungsgesetze - Rücksichtsloser Kampf auf Kosten der Frauen

Der Kampf gegen das Recht auf Abtreibung in den USA eskaliert - geprägt von Frauenfeindlichkeit, Heuchelei und Ignoranz. US-Präsident Trump spielt dabei aber nur eine Statistenrolle, meint Christina Bergmann.

Das am Dienstag vom Senat Alabamas verabschiedete Anti-Abtreibungs-Gesetz ist das schärfste in einem Bundesstaat der USA. Es kommt einem Abtreibungsverbot gleich. Es macht einen Schwangerschaftsabbruch ab dem Moment strafbar, in dem die Frau weiß, dass sie schwanger ist. Ein Arzt, der eine Abtreibung vornimmt, kann mit Gefängnis bis zu 99 Jahren bestraft werden. Ausnahmen für Vergewaltigung oder Inzest gibt es nicht.

Das Gesetz ist der vermeintliche Endspurt einer mit rücksichtslosen Mitteln geführten Kampagne, das Abtreibungsrecht in den USA wieder zu verschärfen. Dabei interessieren sich radikale Abtreibungsgegner und konservative Politiker weder für die Lage und die Rechte von Frauen noch für Fakten. Und obwohl sie es behaupten, vertreten sie auch nicht

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