photo Kommentar: Die EU muss das Druschba-Desaster endlich ernst nehmen

Kommentar: Die EU muss das Druschba-Desaster endlich ernst nehmen

Die größte Pipeline für russische Öllieferungen nach Europa steht seit drei Wochen still. Aber Versorgungssicherheit scheint in der EU und den betroffenen Ländern kein Thema zu sein, wundert sich Andrey Gurkov.

Wenn in diesen Tagen die Benzinpreise in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern steigen, lautet die nächstliegende Erklärung: Das hat mit dem amerikanischen Ölembargo gegen den Iran und den Spannungen am Persischen Golf zu tun. Dass dies auch am mehrwöchigen Stopp der Öllieferungen aus Russland über die Druschba-Pipeline Richtung EU liegen könnte, werden wohl die wenigsten vermuten.

Ach, davon haben Sie noch gar nichts gehört? Genau das ist das Problem! Seit Jahren wird in der EU, deren größter Energielieferant Russland ist, vehement über Versorgungssicherheit diskutiert. Seit Monaten kochen Emotionen wegen Nord Stream 2. Brüssel hat sogar Gesetze geändert, um sich gegen tatsächliche oder vermeintliche Gefahren dieser im Bau befindlichen russi

Mehr HASHTAGS!
Schreiben Sie einen Kommentar
Kommentieren Sie Jetzt
arrow