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"Unmenschliche" Zustände für Flüchtlinge?

Flüchtlingshelfer und die Bewohner eines Anker-Zentrums in Bayern erheben schwere Vorwürfe: Die Lebensbedingungen für Geflüchtete dort seien unerträglich, es habe bereits einen Selbstmordversuch gegeben.

Die Bewohner des Anker-Zentrums Fürstenfeldbruck in der Nähe von München leben dort monatelang unter – wie sie sagen – unmenschlichen Bedingungen. AnkER ist die Abkürzung für "Ankunft, Entscheidung, Rückführung". Sie hätten Probleme, eine angemessene Gesundheitsversorgung zu erhalten, sagen sie. Sie klagen außerdem darüber, dass sie nicht arbeiten dürfen, während ihre Asylanträge bearbeitet werden.

Aus Angst vor Ärger mit der Verwaltung und vor negativen Konsequenzen für ihren Asylantrag sprachen vier Geflüchtete anonym mit der DW. Bei einem Treffen außerhalb des Anker-Zentrums Fürstenfeldbruck berichten sie von engen Räumen, schmutzigen Toiletten, Selbstmordversuchen und heftigen Auseinandersetzungen in der Kantine. Dieser Alltag werde nur unterbrochen von Absc

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