photo 30 Jahre Mauerfall: DDR-Flüchtlinge in Nothilfelagern in Ungarn

30 Jahre Mauerfall: DDR-Flüchtlinge in Nothilfelagern in Ungarn

In der Nacht auf den 11. September 1989 öffnet Ungarn seine Grenze zu Österreich. Tausende DDR-Bürger fliehen innerhalb weniger Stunden. Vorher haben sie teils wochenlang in Lagern der Malteser in Budapest ausgeharrt.

Es ist nicht irgendein Stück Stacheldraht, das in der Wohnung von Heide und Uwe Schiller hängt. Es ist ein Stück Stacheldraht aus dem ungarischen Grenzzaun zu Österreich, den die Welt als den Eisernen Vorhang kennt. Die Grenze also, die die Sowjetunion im Kalten Krieg vom Westen trennte. Die Schillers stammen aus der DDR. Das Stück Stacheldraht soll sie für immer an ihre Flucht über Ungarn in die Bundesrepublik erinnern, als die Grenze in der Nacht vom 10. auf den 11. September 1989 endgültig geöffnet wurde.

Heide und Uwe Schiller bei der Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestag der Malteser-Nothilfelager in Budapest

"Der Stacheldraht ist das Ende unserer gesamten Fluchtgeschichte", erzählt Heide Schiller heute. Ein ungarischer Gren

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