photo Sprengstoff und tödliche Schüsse vor Synagoge in Halle

Sprengstoff und tödliche Schüsse vor Synagoge in Halle

Ein bewaffneter Mann ermordet in Halle zwei Passanten und verletzt weitere. Sein Ziel war die vollbesetzte Synagoge. Sie bleibt verschont. Terror am höchsten jüdischen Feiertag. Christoph Strack berichtet aus Halle.

"Ich wollte zum Dönerladen meines Vertrauens, hörte im Auto Musik", sagt die junge Frau aus Halle. "Aber dann wendeten vor mir die Autos rasch und rasten davon." Die 24-jährige Hallenserin konnte ihren Wagen noch halb in eine Parkbucht lenken. Und sah vor sich einen geradezu militärisch gekleideten Mann, der sich im Schatten seines Autos eine Schießerei mit Polizisten lieferte. Bis er in sein Auto stieg, wendete und davonraste.

Die 24-Jährige ging zu dem Döner-Laden. Sie habe, sagt sie der Deutschen Welle, zwei der Mitarbeiter unverletzt erkannt und umarmt, dann Patronenhülsen gesehen, ein Magazin, eine Waffe. Und schließlich einen Mann auf dem Boden, einen Bauarbeiter. Als der Notarzt kam, habe sie noch versucht zu helfen. "Aber es war zu schlimm. D

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