photo Kommentar: Vertrauen zurückgewinnen im Sahel

Kommentar: Vertrauen zurückgewinnen im Sahel

Die Staaten des Sahel leiden unter dem massiv zunehmenden Terror. Mehr militärische Hilfe aus Europa ist das eine. Aber ohne die Krise in Libyen zu lösen, bekommt der Sahel keinen Frieden, meint Dirke Köpp.

Es bedurfte eines zweiten Anlaufs: Schon im Dezember wollte der französische Präsident Emmanuel Macron die Staatschefs der fünf Sahelländer Burkina Faso, Mali, Tschad, Mauretanien und Niger im südfranzösischen Pau versammeln, um dort mit ihnen über den Anti-Terrorkampf und anti-französische Ressentiments zu sprechen. Dann aber wurde der Gipfel in letzter Minute verschoben. Offiziell wegen eines Anschlags im Niger. Gemunkelt wurde aber, dass die westafrikanischen Staatschefs verstimmt waren über die Art, wie Macron sie eingeladen hatte. Eine Einladung, die viele Bürger dieser Länder eher an eine Vorladung erinnert habe.

Das Verhältnis zwischen Frankreich und Afrika ist kompliziert: "Françafrique" heißt die französische Afrika-Politik, die sich auf ein weit ver

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