Deutschland

2932 Ergebnisse
Union will Unternehmenssteuern senken

Deutschland müsse die Wirtschaft wieder ankurbeln und auch konkurrenzfähig bleiben. Deshalb will die Union die Unternehmen entlasten: Deren Steuern sollten bei 25 Prozent gedeckelt werden.

Entwurf für Steuerreform Union will Unternehmen entlasten Stand: 23.08.2019 15:55 Uhr Seitenanfang

Deutschland müsse die Wirtschaft wieder ankurbeln und auch konkurrenzfähig bleiben. Deshalb will die Union die Unternehmen entlasten: Deren Steuern sollten bei 25 Prozent gedeckelt werden.

Die Union will angesichts des scharfen internationalen Wettbewerbs und der konjunkturellen Abkühlung die Unternehmenssteuern senken. "Unser Ziel ist es, die Steuerbelastung sowohl für Kapitalgesellschaften als auch für Personengesellschaften für nicht ausgeschüttete Gewinne bei maximal 25 Prozent zu deckeln", heißt es in einem Papier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zur Zeit liege die Belastung bei 30 bis 35 Prozent,

post photo
CDU-Außenpolitiker gegen G8 mit Russland: "Moskau ist nicht kooperativ"

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen ist dagegen, dass Russland erneut in den Kreis der führenden Industriestaaten aufgenommen wird. Als Grund nannte Röttgen das vermeintliche Fehlverhalten Russlands im Umgang mit anderen Staaten und den fehlenden Wille zur Kooperation.

Am Samstag beginnt der G7-Gipfel im südfranzösischen Biarritz. Drei Tage lang wird er dauern. Mit Verweis auf die Ukraine-Krise wurde Russland 2014 aus dem Kreis der damaligen G8 ausgeschlossen. US-Präsident Donald Trump hatte die Wiederaufnahme Russlands in das Bündnis der Industriestaaten ins Gespräch gebracht:

Wir verbringen viel Zeit bei diesen Treffen damit, über Russland zu sprechen, und sie (die Russen) sind nicht da. Ich denke, es wäre eine gute Sache, wenn Russland dabei wäre, damit wir direkt sprechen könnten.

Aber vier der G7-Staaten – Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Kanada – sind gegen die Wiederaufnahme Russlands.

Auch CDU-Außenpolitiker Norbert

Union will Unternehmenssteuern senken

Deutschland müsse die Wirtschaft wieder ankurbeln und auch konkurrenzfähig bleiben. Deshalb will die Union die Unternehmen entlasten: Deren Steuern sollten bei 25 Prozent gedeckelt werden.

Entwurf für Steuerreform Union will Unternehmen entlasten Stand: 23.08.2019 15:55 Uhr Seitenanfang

Deutschland müsse die Wirtschaft wieder ankurbeln und auch konkurrenzfähig bleiben. Deshalb will die Union die Unternehmen entlasten: Deren Steuern sollten bei 25 Prozent gedeckelt werden.

Die Union will angesichts des scharfen internationalen Wettbewerbs und der konjunkturellen Abkühlung die Unternehmenssteuern senken. "Unser Ziel ist es, die Steuerbelastung sowohl für Kapitalgesellschaften als auch für Personengesellschaften für nicht ausgeschüttete Gewinne bei maximal 25 Prozent zu deckeln", heißt es in einem Papier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zur Zeit liege die Belastung bei 30 bis 35 Prozent,

post photo
Malta nimmt Flüchtlinge von privatem Rettungsschiff auf

13 Tage fuhren sie im Ungewissen durch das Mittelmeer, jetzt können die 356 Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs "Ocean Viking" aufatmen. Sie haben einen Hafen gefunden, der sie aufnimmt.

Wohl vor allem, weil sich mehrere europäische Länder bereit erklärt hatten, Geflüchtete aufzunehmen, kann das norwegische Schiff "Ocean Viking" nun Malta anlaufen. Das erklärte die maltesische Regierung. Regierungschef Joseph Muscat sagte, sein Land werde die Menschen erst einmal an Land lassen, er fügte aber hinzu: "Keiner wird in Malta bleiben." Zur Lösung hätten, berichtete die Regierung weiter, intensive Gespräche zwischen Frankreich, Deutschland und der EU-Kommission beigetragen. 

Prekäre Lage zuvor an Bord

Zuletzt war die "Ocean Viking" zwischen Malta und Italien auf  See hin- und her gefahren, weil kein Land bereit war, das Schiff in einen seiner Häfen zu lassen. Die Mannschaft vermied es dabei, in Sichtweite der Küsten zu geraten, da in vergleichbaren F

post photo
"Kulturelle Unterschiede" - Streit um angeblich zu kurzen Rock führt in Duisburg zu Schlägerei

In Duisburg kam es zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen. Der Auslöser: Ein Jugendlicher mit Migrationshintergrund mokiert sich über den kurzen Rock einer Deutschen. Die Polizei spricht daraufhin verschämt von "kulturellen Unterschieden" als Ursache des Streites.

von Andreas Richter

Am Dienstagabend kam es im Rheinpark im Duisburger Stadtteil Hochfeld wegen eines angeblich zu kurzen Rockes zu einer Schlägerei. Wie die Duisburger Polizei am Donnerstag in einer Mitteilung bekanntgab, folgte auf eine zunächst verbale Auseinandersetzung eine physische Konfrontation zwischen zwei Gruppen, die erst von herbeigerufenen Polizisten beendet werden konnte. Einer der Beteiligten habe sich die Schulter ausgekugelt, mehrere andere seien leicht verletzt worden.

Mehr lesen:Gewalt in Schwimmbädern und das Preisgeben öffentlichen Raumes in Deutschland

Nach Darstellung der Polizei bestand eine der Gruppen aus Deutschen, die andere aus Deutschen mit

post photo
Amazonas: Üppige Regenwälder, nutzlose Böden

Der Regenwald in Brasilien brennt an vielen Stellen. Und ist dort unwiederbringlich verloren. Denn der Boden ist unfruchtbar. Es sind die nährstoffärmsten Böden der Welt und unbrauchbar für die Landwirtschaft.

Nirgendwo auf der Welt ist die Zahl der Tier- und Pflanzenarten so hoch wie im Amazonas-Regenwald. Auch die Regenwälder in Asien oder Afrika reichen da nicht ran. Auf einem Quadratkilometer kommen im Amazonasgebiet mehr Arten vor als in ganz Europa.

Auf einem Hektar konnten Forscher über 450 Baumarten bestimmen, in ganz Deutschland – zum Vergleich – gibt es nicht mal 100 Baumarten. Die Zahlen sind so riesig, dass es schwerfällt, sich vorzustellen, wie so etwas möglich ist.

Video ansehen 02:18 DW_PLAYER.shareLocalization = "Teilen"; DW_PLAYER.localization = { rewind: "10 Sek. zurückspulen", settings: "Einstellungen", hd: "Qualität", fullscreen: "Vollbild", cc: "Untertitel", nextUp: "Nächstes Video", playlist: "Playlist", pause: "

post photo
Für zehn Milliarden Euro mehr in der Staatskasse: SPD plant Vermögenssteuer

Schäfer-Gümbel, kommissarischer SPD-Chef, will dem Staat zu zehn Milliarden Euro mehr verhelfen und eine Vermögenssteuer einführen. Multimillionäre und Milliardäre sollen laut der SPD zur Kasse gebeten werden. Das Geld soll in den Wohnungsbau und Klimaschutz investiert werden.

Seit dem Jahr 1997 wird die Vermögenssteuer in Deutschland nicht mehr erhoben. Eine Wiedereinführung wird durch die Auflagen des Bundesverfassungsgerichts erschwert. Ein Konzept zur Vermögenssteuer hat der kommissarische SPD-Chef Schäfer-Gümbel bereits erarbeitet. Die Vermögenssteuer ist auch Bestandteil des SPD-Grundkonzepts. Am Montag wird er es im SPD-Präsidium vorstellen. Ein anschließender Beschluss ist auf dem SPD-Parteitag im Dezember geplant. 

Im Interview mit der Rheinischen Post betonte Schäfer-Gümbel, die Vermögenssteuer werde "keine Arbeitsplätze gefährden". Die Vermögenssteuer beträfe nach Aussagen Schäfer-Gümbels vor allem Multimillionäre und Milliardäre.

<

post photo
Behörden weisen immer mehr Ausländer aus

Laut Innenministerium wurden im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Ausländer aus Deutschland ausgewiesen wie vor fünf Jahren, Tendenz steigend. Vor allem Menschen aus Osteuropa sind betroffen.

In den vergangenen fünf Jahre sind immer mehr Ausländer aus Deutschland ausgewiesen worden. Im Jahr 2018 waren es etwa 7500 - mehr als doppelt so viele wie noch 2014. Und auch im ersten Halbjahr des aktuellen Jahres haben die Behörden bereits mehr als 4500 Personen so zur Ausreise aufgefordert. Das hat das Innenministerium laut der "Neuen Osnabrücker Zeitung" auf eine Anfrage der Linken im Bundestag mitgeteilt. 

Die meisten Ausweisungen seien 2018 gegen Bürger osteuropäischer Staaten ausgesprochen worden, insbesondere gegen Albaner, Ukrainer und Serben. Wenn man die Datenbank aller jemals ausgewiesener Ausländer betrachtet, steht aber die Türkei mit mehr als 50.000 Staatsbürgern an erster Stelle.

Wenn eine Person eine sogenannte "Ausweisungsverfügung"

post photo
2019 für Bauern erneut schwieriges Jahr

Nach dem Dürresommer 2018 beklagt der Deutsche Bauernverband auch in diesem Jahr eine unterdurchschnittliche Ernte. "Die Klimaveränderungen spüren wir", so Verbandspräsident Rukwied bei der Vorstellung der Erntebilanz.

Dürre, Starkregen, Hitze: Wegen schwieriger Witterungsverhältnisse hat die deutsche Landwirtschaft auch in diesem Jahr nur eine mäßige Getreideernte, nämlich 45 Millionen Tonnen, eingefahren, wie Bauernverbands-Präsident Joachim Rukwied in Berlin mitteilte. Wenn man das Dürrejahr 2018 außer Acht lasse, seien das im Vergleich zum Durchschnitt der Ernten 2013 bis 2017 rund sechs Prozent weniger. Enttäuscht habe der Raps, dieser sei "mittlerweile unser Sorgenkind", sagte Rukwied weiter. Für die Fruchtfolge sei der Rapsanbau allerdings enorm wichtig. 

Niederschlagsmengen sehr unterschiedlich

Rukwied nannte die Klimaveränderungen "eine zunehmende Herausforderung". Besonders in Mittel- und Ostdeutschland sowie in Teilen des Nordens habe es

arrow