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Merkel bei Erdogan - es gibt heute viel zu besprechen

Flüchtlingsdeal, Syrien, Erdgasstreit - zwischen Deutschland und der Türkei gibt es heute viel zu besprechen. Doch Kanzlerin Merkel und der türkische Präsident Erdogan sind unterschiedliche Charaktere - und haben verschiedene Interessen. Von Oliver Mayer-Rüth.

Merkel bei Erdogan Verständigung gesucht Stand: 24.01.2020 00:39 Uhr Seitenanfang

Flüchtlingsdeal, Syrien, Erdgasstreit - zwischen Deutschland und der Türkei gibt es heute viel zu besprechen. Doch Kanzlerin Merkel und der türkische Präsident Erdogan sind unterschiedliche Charaktere - und haben verschiedene Interessen.

Von Oliver Mayer-Rüth, ARD-Studio Istanbul

Das Verhältnis ist nach wie vor kompliziert. Die Problemthemen zwischen Ankara und Berlin dürften Aktenschränke im Auswärtigen Amt füllen. Doch die Bundeskanzlerin glaubt, dass es nicht ganz ohne Recep Tayyip Erdogan geht. Beim viel kritisierten sogenannten F

DeutschlandTrend: Flüchtlingspolitik bleibt umstritten

Wie viele Flüchtlinge soll Deutschland aufnehmen? Die Ansichten gehen darüber weiterhin auseinander, zeigt der ARD-DeutschlandTrend. Auch abgefragt: die Wahlpräferenzen und Urlaubspläne der Deutschen.

ARD-DeutschlandTrend Flüchtlingspolitik bleibt umstritten Stand: 24.01.2020 00:00 Uhr Seitenanfang

Wie viele Flüchtlinge soll Deutschland aufnehmen? Die Ansichten gehen darüber weiterhin auseinander, zeigt der ARD-DeutschlandTrend. Auch abgefragt: die Wahlpräferenzen und Urlaubspläne der Deutschen.

Mehr als vier Jahre nach der Flüchtlingskrise sind bei einer Befragung 42 Prozent der Wahlberechtigten der Ansicht, Deutschland solle künftig so viele Flüchtlinge aufnehmen wie derzeit. Das zeigt eine Umfrage des DeutschlandTrends im ARD-Morgenmagazin. 40 Prozent der Befragten plädieren hingegen dafür, weniger Flüchtlinge als aktuell aufzunehmen. Jeder Zehnte (elf Prozent) findet, Deutschland

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Kommentar: Steinmeiers demütiges Auschwitz-Gedenken

Der Bundespräsident spricht 75 Jahre nach Auschwitz in der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem über deutsche Schuld und Verantwortung. Dabei trifft er den richtigen Ton, meint Marcel Fürstenau.

"Welche Gnade, welches Geschenk, dass ich heute hier in Yad Vashem zu Ihnen sprechen darf", sagt Frank-Walter Steinmeier zu Beginn seiner Rede im Rahmen des "World Holocaust Forums". Und tatsächlich ist es alles andere als eine Selbstverständlichkeit, dass der deutsche Bundespräsident am zentralen Ort des Holocaust-Gedenkens in Israel das Wort ergreifen kann. Er, der höchste Repräsentant aus dem Land der Täter. Einer, dessen Eltern- und Großelterngeneration bis 1945 sechs Millionen Juden planmäßig ermordet hat.

75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz bedankt sich Steinmeier für die "ausgestreckte Hand der Überlebenden". Das Deutschland  von Menschen in Israel und der ganzen Welt entgegenbrachte "neue Vertrauen" bezeichnet er als das, was

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CDU-Abgeordnete drängen auf 5G-Ausschluss Huaweis – Verliert Deutschland den Anschluss?

Während manche Länder den Aufbau des 5G-Netzes rapide vorantreiben, hinkt Deutschland noch hinterher wegen der Debatte zu den mutmaßlichen Risiken einer Beteiligung des chinesischen Konzerns Huawei. Eine Gruppe von Unionsabgeordneten setzt nun Merkel unter Druck.

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat gefordert, dass die Unionsfraktion im Bundestag sich für eine Klausel bei der Vergabe von 5G-Aufträgen ausspricht, mit der Firmen ausgeschlossen werden sollen, die angeblich unter dem politischen Einfluss der Regierung in ihrem Heimatland stehen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Die Konservativen streiten sich bereits seit mehreren Wochen über den richtigen Umgang mit dem chinesischen Konzern Huawei, der eine führende Rolle bei dem Ausbau von 5G-Netzen spielt. Transatlantische Kreise werfen dem Konzern vor, Zugriffe auf die Netze seitens des chinesischen Staates zuzulassen.

Mehr lesen:USA wollen über eine Milliarde US-Dollar zur Be

Transparency: Keine Fortschritte im Kampf gegen Korruption

Bei Bestechung und Korruption denken viele an Südamerika oder Afrika. Doch auch in Deutschland sieht Transparency International Probleme - und kaum Fortschritte im Kampf dagegen. Von Torsten Huhn.

Transparency International Auch Deutschland bleibt korrupt Stand: 23.01.2020 15:53 Uhr Seitenanfang

Bei Bestechung und Korruption denken viele an Südamerika oder Afrika. Doch auch in Deutschland sehen Lobbyisten Probleme - und kaum Fortschritte im Kampf dagegen. Das zeigt eine Analyse von Transparency International.

Von Torsten Huhn, ARD-Hauptstadtstudio

Korruption und Bestechung machen den meisten Ländern weltweit zu schaffen. Im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International kommen alle Staaten auf einen Durchschnitt von nur 43 von 100 möglichen Punkten.

Am besten schneiden Dänemark und Neuseeland ab

Für Europa sieht es deutlich besse

Deutlich mehr Straftaten gegen Polizisten?

Die Gewerkschaft der Polizei warnt, die Zahl der Fälle von Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf die Staatsgewalt sei um 40 Prozent gestiegen. Die Zahl kommt vom BKA, das allerdings noch auf ein wichtiges Detail hinweist.

Gewerkschaft der Polizei Deutlich mehr Straftaten gegen Polizisten? Stand: 23.01.2020 14:15 Uhr Seitenanfang

Die Gewerkschaft der Polizei warnt, die Zahl der Fälle von Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf die Staatsgewalt sei um 40 Prozent gestiegen. Die Zahl kommt vom BKA, das allerdings noch auf ein wichtiges Detail hinweist.

Von Patrick Gensing, ARD-faktenfinder, und Andrej Reisin, NDR

Am Mittwoch haben sich in Berlin die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans mit Vertretern der Bundesspitze der Gewerkschaft der Polizei (GdP) getroffen. Thema war die innere Sicherheit in Deutschland. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitz

Cum Ex: Wie eine Bank die deutsche Steuerkasse plünderte

Ein Ex-Mitarbeiter einer US-Bank packt aus - und erklärt, wie Merill Lynch die Steuerkassen plünderte. Besonders betroffen war auch Deutschland. Von Christian Salewski und Oliver Schröm.

Cum-Ex-Geschäfte Wie eine Bank die Steuerkasse plünderte Stand: 23.01.2020 09:26 Uhr Seitenanfang

Ein Ex-Mitarbeiter einer US-amerikanischen Bank packt aus - und erklärt, wie Merill Lynch die Steuerkassen plünderte. Besonders betroffen war auch Deutschland.

Von Christian Salewski und Oliver Schröm

Zum ersten Mal hat ein früherer Mitarbeiter der US-amerikanischen Investment-Bank Merrill Lynch öffentlich geschildert, wie "Tax Trader" - also Steuerhändler der Bank - über Jahre hinweg die deutsche Steuerkasse mit Cum-Ex- und vergleichbaren Geschäften plünderten. Der Insider, der im Londoner Handelsraum von Merrill Lynch tätig war, berichtet dem ARD-Magazin Panorama, "Zeit Online" sowie der

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Bundesinnenminsterium verbietet "Combat 18"

Bundesinnenminister Horst Seehofer wollte juristisch auf Nummer sicher gehen, bevor er die Neonazi-Gruppe "Combat 18" verbietet. Nun ist es soweit. Für einige Kritiker kommt dieser Schritt allerdings viel zu spät.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die rechtsextreme Gruppe "Combat 18" verboten. Das teilte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin mit. Die Polizei durchsuchte daraufhin mehrere Objekte in sechs Bundesländern. Schwerpunkte der Aktion waren Thüringen und Nordrhein-Westfalen. So wurde unter anderem die Wohnung von Stanley R., der als Rädelsführer und wichtige Figur in der Szene gilt, in seinem Beisein durchsucht.

Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden richtet sich die Vereinigung gegen die verfassungsmäßige Ordnung, "da sie mit dem Nationalsozialismus wesensverwandt ist". Sie zählt demnach bundesweit 20 Mitglieder. Die gewaltbereite rechtsextreme Organisation gilt als bewaffneter Arm des in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerks "Blood a

Türkei wirft Deutschland und EU Bruch des Flüchtlingpakts vor

Kurz vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel hat der türkische Außenminister Cavusoglu Deutschland und die EU schwer kritisiert. Während die Türkei sich an das Flüchtlingsabkommen halte, zahle die EU nicht wie vereinbart.

Kritik an Deutschland und EU Türkei beklagt Bruch des Flüchtlingspakts Stand: 23.01.2020 01:53 Uhr Seitenanfang

Kurz vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel hat der türkische Außenminister Cavusoglu Deutschland und die EU schwer kritisiert. Während die Türkei sich an das Flüchtlingsabkommen halte, zahle die EU nicht wie vereinbart.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Ankara der EU vorgeworfen, die im Flüchtlingsabkommen zugesagten Gelder nicht vollständig gezahlt zu haben. "Wir halten uns an das Abkommen und nehmen alle Flüchtlinge zurück, die zurückgeschickt werden. Was ist mit der EU?", sagte Cavu

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Tabea Zimmermann erhält Ernst von Siemens-Preis

Die wohl bekannteste Bratschistin der Welt ist eine Allround-Musikerin, die viele zeitgenössische Musik und Musiker inspiriert hat – nicht durch Star-Allüren sondern durch solide Arbeit an der Sache.

Sie begann in Alter von drei Jahren, Bratsche zu spielen und war einst die jüngste Professorin Deutschlands. Sie hat die Werke zahlreicher zeitgenössischer Komponisten aus der Taufe gehoben. Auf ihrer Homepage umfasst ihre Repertoireliste 60 Werke; ihr Name steht auf rund 50 CDs.

Die Kunst der deutschen Bratschistin Tabea Zimmermann äußert sich aber in einer Sprache jenseits der Zahlen, etwa in Formulierungen von Musikjournalisten wie "Lust und verinnerlichte Kraft" oder "intensiv und sinnlich". Bei der schweizerische Tageszeitung "Le Temps" hieß es 2016: "Manchmal braucht man nicht mehr als eine Bratsche, um das Publikum sprachlos zu machen." Ein Kritiker der Hannoversche Allgemeine Zeitung schrieb 2018: "Wenn Zimmermann spielt, hört man auch mit dem Magen, den Zeh

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